Mandel-Buchweizen-Crunch

Liebst du auch Knuspriges? Dieser Crunch aus gerösteten Mandeln, Buchweizen und Sesam ist perfekt zu cremigem Porridge: nussig, nur leicht süss und richtig schön crunchy.

Du kannst gleich ein kleines Glas auf Vorrat zubereiten und morgens einfach ein bis zwei Löffel über dein Porridge geben. Besonders gut passt er zu meinem Birnen-Feigen-Porridge mit Anis & Kardamom.

Mandel-Buchweizen-Crunch in Keramikschale
 

Zutaten

  • 120 g blanchierte Mandeln

  • 40 g Buchweizen, ganz - gewaschen

  • 20 g Sesam, ungeschält oder geschält

  • 1 EL Kokosöl (oder Ghee)

  • 1 EL Ahornsirup

  • 1 Prise Salz

Zubereitung (ca. 30 Minuten)

  1. Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  2. Buchweizen in einem Sieb unter fliessendem Wasser abspülen, gut abtropfen und möglichst trocken werden lassen.

  3. Die Mandeln grob hacken. Dabei ruhig unterschiedlich grosse Stücke lassen – das gibt später mehr Textur.

  4. Mandeln, trockenen ungekochten Buchweizen und Sesam in einer Schüssel vermischen.

  5. Kokosöl bei Bedarf leicht erwärmen, bis es flüssig ist. Mit Ahornsirup und Salz verrühren und über die Mandel-Buchweizen-Mischung geben.

  6. Alles gründlich vermengen, sodass Nüsse, Buchweizen und Sesam nur leicht überzogen sind. Die Mischung soll nicht in Sirup schwimmen.

  7. Gleichmässig auf dem Backblech verteilen.

  8. Etwa 15–20 Minuten rösten. Nach ungefähr Hälfte der Backzeit wenden. Gegen Ende gut beobachten: Sesam und Ahornsirup können schnell dunkel werden.

  9. Herausnehmen, wenn Mandeln und Buchweizen goldbraun und aromatisch duften.

  10. Vollständig ausgekühlt luftdicht und trocken aufbewahren. Für beste Knusprigkeit innerhalb von etwa 2 Wochen verbrauchen.

 
Birnen-Porridge ayurvedisches Frühstück


Ayurvedische Wirkung

✓ Mandeln: nährend, aufbauend (brimhana) und besonders Vata-ausgleichend; liefern zusätzlich pflanzliches Protein

✓ Buchweizen: wirkt eher leicht und trocken sowie wärmend; besonders Kapha profitiert von diesen Eigenschaften. Im Crunch wird er nur in kleiner Menge verwendet und mit Mandeln und Fett kombiniert.

✓ Kokosöl oder Ghee: bringen Fett und damit einen Gegenpol zur trockenen, gerösteten Qualität des Crunchs.

✓ Insgesamt: als kleine knusprige Ergänzung zu einem warmen, weichen Frühstück gedacht – Kombination und Menge entscheiden über die ayurvedische Gesamtwirkung.


Notizen

Keine Cluster? Das ist hier gewollt. Der Crunch ist kein Granola, sondern soll locker und sehr knusprig bleiben.

Mehr oder weniger süss: Die Menge Ahornsirup kannst du etwas anpassen. Mehr Sirup macht den Crunch süsser und kann gleichzeitig für stärkere Clusterbildung sorgen.

Beim Salz reicht eine kleine Prise. Es soll die Nuss- und Röstaromen hervorheben, aber nicht deutlich salzig schmecken.

Vollständig auskühlen lassen, bevor du den Crunch ins Vorratsglas füllst – erst beim Abkühlen wird er richtig knusprig.


Ich wünsche dir viel Spass beim Ausprobieren.




Wenn du herausfinden möchtest, welches Dosha bei dir gerade im Vordergrund steht, begleite ich dich gern in einer persönlichen Beratung.

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Birnen-Feigen-Porridge mit Anis & Kardamom